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Wednesday, October 14, 2009

Fedora 11 und der E1312

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Vorwort
Schon vor längerem erhielt ich einen Leserbrief, den ich nun endlich nach kurzem redigieren veröffentlichen möchte. Ist halt eins der möglichen Probleme, wenn man/frau Betriebssystem jenseits der Kondenssoße benutzen will.

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Ein Leserbrief

Fedora 11

Red Hat aka Fedora ist ja mittlerweile ein "Haushaltsname" geworden. Meine ersten Kontakte mit dieser LINUX Distribution entstanden unter RedHat 6.x, also schon vor längerer Zeit. Zwischenzeitlich wird die "freie" Distri unter dem Namen "Fedora" vertrieben, damals hieß alles noch RedHat. Zusammenfassend Grund genug, um sehen was sich verändert hat.

Die jetzt überall erhältlichen LIVE Versionen helfen ungemein, denn diese ersparen ein teilweise mühsames Installieren früherer Zeiten [Anm.: Zu Zeiten von RH 6.x gab es weder das USB-Speichermedium/Anschlüsse noch waren die Festplatten günstig, geschweige denn "üppig" in der Größe wie heutzutage].

Die Fedora LIVE Versionen gibt es in 4 Geschmacksrichtungen für den i386, also der wohl typischsten Prozessorarchitektur.

(1) als i386 mit Gnome-Oberfläche
(2) als i386 mit KDE-Oberfläche
(3) als 64bit mit Gnome-Oberfläche
(4) als 64bit mit KDE-Oberfläche

Das Erstellen eines bootbaren USB-Speichermediums ist mit der zuvor heruntergeladenen und dann entpackten "LIVE USB-Creator"-Software von Fedora ist kinderleicht. Positiv ist das sich bei Bedarf ein sogenannter "dauerhaft/persistent" Speicherbereich auf dem USB-Speicher gleich mit einrichten lässt [Anm.: Dieser Bereich speichert am System gemachte Veränderungen dauerhaft/permanent].Das Erstellen dauert je nach Computer und Schnelligkeit des USB-Speichermedium rund 15-20 Minuten. Die Bedienoberfläche der Software zeigen die beiden Bilder. Schön zu sehen, ist auch das automatische Überprüfen der Prüfsumme der *.iso Abbildes (image).

Folgend nun ein Schnellüberblick meiner(!) ersten Eindrücke - Was nicht funktionierte:

bei (1) mit "persistent storage"
- das WLAN-Modul wurde nicht erkannt - hier hilft nur ein USB-WLAN-Modul bspweise wie dieses
- beim FF führt das Add-on "Adblock plus" zum Absturz, Neustart ging nicht mehr
- beim FF führte ein "Update" auf Version 3.5.3 das Einstellungen an diesem nicht mehr gespeichert wurden
- das System hing sich auf, mußte mit "Hard Reset" beendet werden, danach bootete es nicht mehr
- eine Aktualisierung des Betriebssystem erfordert ein "herunterladen" von über 800MB!!!
- VPN (pptp) Software plugins fehlen, muss nachinstalliert werden
- VPN (pptp) funktioniert nicht über den "Verbindungsmanager" (wie bei Ubuntu 9.04), eine manuelle Anbindung per Konsole als "root" funktionierte zwar, ist aber für Laien sehr umständlich und kaum zuzumuten
- Windowstaste ohne Funktion
- Nach Minimierung der Fenster verschwanden diese ins "Nirwana"
- Antippen per Touchpad geht nicht, aktivität nur per Maustastenklick möglich


bei (2) ohne "persistent storage"
- Nach "klicken" auf Network verschwand das Desktop komplett, nur Hardreset möglich, 2ter Versuch war erfolgreicher
- Antippen per Touchpad geht nicht, Aktivität nur per Maustastenklick möglich (Vertikale und Horizontales Scrollen geht)
- kein Firefox vorhanden, muss nachinstalliert werden (add-ons keine Probleme)
- VPN Software plugins fehlen, muss nachinstalliert werden
- VPN (pptp) funktioniert nicht über den "Verbindungsmanager" (wie bei Ubuntu 9.04), eine manuelle Anbindung per Konsole als "root" funktionierte zwar, ist aber für Laien sehr umständlich und (fast) kaum zuzumuten
- Windowstaste ohne Funktion
- Kamera nicht erkannt ergo funktioniert nicht [im Gegensatz zu (1)]


bei (2) mit "persistent storage"

- Antippen per Touchpad geht nicht, Aktivität nur per Maustastenklick möglich (Vertikale und Horizontales Scrollen geht)
- kein Firefox vorhanden, muss nachinstalliert werden
- VPN Software plugins fehlen, muss nachinstalliert werden
- VPN (pptp) funktioniert nicht über den "Verbindungsmanager" (wie bei Ubuntu 9.04), eine manuelle Anbindung per Konsole als "root" funktionierte zwar, ist aber für Laien sehr umständlich und (fast) kaum zuzumuten
- Windowstaste ohne Funktion
- Kamera nicht erkannt ergo funktioniert nicht [im Gegensatz zu (1)]



bei (3) und (4) mit und ohne "persistent storage"
Auf einen Test mit dieser Konstellation wurde auf Grund der gemachten "Erfahrungen" verzichtet. Die Lust war mir vergangen :-(


Thursday, September 17, 2009

Edles Betriebssystem

Gastbeitrag von Kalle

Ich habe im Laufe meiner "Computerkarriere" schon einige Betriebssysteme gesehen und begutachtet. Aber ein edleres für den "Medion Akoya Mini E1312" als die Linuxdistribution von fluxflux/Lin2Go habe ich bisher nirgendwo gefunden.

Dort gibt es auch einen Thread speziell für den E1312. Die Distri selber läßt sich bequem als *.iso über diesen Link herunterladen oder als aktueller "Snapshot" hier. Wer nicht weis, was mit dieser *.iso Datei zu tun ist, einfach anfragen. Eine vergleichbare Version für den Asus EeePC 900A befindet sich hier.

Einziges Manko ist der "schaurige", weil nicht funktionierende WLAN-Adapter [vielen Dank an medion für so einen tollen Wurf :( ].

Einzige z.Zeit bekannte Lösung wäre ein USB-WLAN Adapter wie dieser hier, welcher sofort "out-of-box" funktionierte. Vorher sollte aber versucht werden, ob mit dem W2k Treiber nicht doch eine Verbindung mit dem Router klappt. Die nötigten Dateien gibt es an dieser Stelle :-)

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ANLEITUNG (unter fluxflux geprüft und getestet) - # bedeutet Kommentar

# Konsole öffnen
su -
# eintippen und dann das Root-Paßwort eingeben
root
# dann in das Verzeichnis wechseln in dem Euer W2kTreiber sitzt z.B. auf Partition sdb1 im Ordner tmp
cd /mnt/sdb1/tmp
# mit Befehl "ls" schauen, ob die Dateien vorhanden sind (hier 3 Dateien)
ls
# wenn ja den Befehl "./install" eingeben
./install
FERTIG

# oder alternativ
ndiswrapper -i name_der_datei.inf
# danach
ndiswrapper -m
# und
modprobe ndiswrapper
FERTIG